Gemeinsam stark für die Demokratie!

Gemeinsam stark gegen Extremismus!

„Die Moschee und die Muslime sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen!“

Die Botschaft von Mohammed Assila, interkultureller Berater und Islamkundelehrer, bei einer Veranstaltung im Düsseldorfer Bürgerhaus Bilk ist klar und deutlich. Mehr als 100 Imame und Dialogbeauftragte marokkanischer, bosnischer, türkischer und albanischer Moscheegemeinden aus ganz Nordhein-Westfalen haben sich zusammen gefunden, um sich gemeinsam für die Demokratie und gegen Extremismus einzusetzen.

Ziel des im Jahre 2011 gestarteten Projektes ist die gesellschaftliche Öffnung der Moscheen und die Bildung von Kooperationen mit den unterschiedlichsten Behörden wie dem Jugendamt und der Arbeitsagentur. Über all dem steht das generelle Ziel der Extremismusprävention. Der Netzwerkbildung kommt eine zentrale Bedeutung zu. Dr. Al Khatib, einer der „Gründungsväter“ des Projektes, verdeutlicht: „Wir sagen damit den Neo- und Pseudo-Salafisten, die auf dem Rücken des wahren Islam ihr Unwesen treiben, den Kampf an. Wir wollen die Imame und die Dialogbeauftragten stark machen für ihre Arbeit mit Jugendlichen und jungen Heranwachsenden, die in den religiösen Extremismus abzudriften drohen.“ Dirk Sauerborn, als Kontaktbeamter der Düsseldorfer Polizei Kooperationspartner im Projekt, betont: „ Die Imame sind auf mich zugekommen und haben gesagt, dass sie etwas tun müssen, um gefährdete Jugendliche ihrer Gemeinden wieder auf den rechten Weg zurückzubringen.“

Das Projekt wird gefördert vom Bundesinnenministerium; im Rahmen eines Projektwettbewerbes erzielte die Düsseldorfer Kampagne den zweiten Platz  in der Rubrik „Besonders innovative Ideen“.

Mit im Boot ist die Landeszentrale für politische Bildung, die die Fortbildungsreihe „Imame und Dialogbeauftragte werden Demokratiebotschafterinnen und -botschafter  organisiert und finanziert

Die Projektverantwortlichen:

Dr. Al Khatib – Mohammed Bourakbauoi – Erdin Kadunic – Dirk Sauerborn

Beratung:

Mohammed Assila – Mustapha Fettah